Karotten-Reis Karöttchen

Veröffentlicht am 12. Jänner 2014 von Roman
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Weil ich selbst ja ein Freund von Milchreis bin, habe ich erst kürzlich Reisflocken entdeckt und gleich auch als Zutat für diese Hundeleckerlie-Variante verwendet. Dazu haben wir 100 Gramm Reisflocken, 500ml Milch (halbfett und lactosefrei), 1 Ei, 100 Gramm Dinkelgrieß, 400 Gramm Karotten sowie etwas Petersilie (ganz fein gehackt) verwendet sowie etwas Maismehl (für die Verarbeitung oder auch alternativ statt dem Dinkelgrieß).

Die Milchflocken mit der Milch unter ständigem Rühren aufkochen bis man schönen Milchreis hat (nicht anbrennen lassen!). Vom Herd nehmen und den Dinkelgrieß einrühren. Dann die Masse auskühlen lassen (alle paar Minuten umrühren, damit man eine schöne gleichmäßige und nicht klumpige Konsistenz erreicht. In den maximal lauwarmen Milchreis dann das Ei wie auch die fein geraspelten Karotten einrühren. Die Karotten möglichst frisch raspeln, damit sie auch schön orange bleiben und in der Zwischenzeit nicht braun werden.

Für die ganz Verspielten: Die Petersilie ganz fein hacken und mit einem Esslöffel von der Teigmasse zu einem grünen 'Teig' verarbeiten - damit kann man dann den Karöttchen noch das Karottengrün nachbilden - ist aber eine echte Spielerei 😊

Auf der Arbeitsfläche Maismehl aufstreuen und aus der Masse kleine Röllchen formen und diese in ca. 8-10mm große Stücke schneiden. Diese dann zwischen den Fingern zu kleinen Röllchen formen die auf einer Seite etwas dünner sind. So entstehen die Karöttchen. Mit einer Messerspitze dann bei Lust und Laune auch noch kleine grüne Stempel formen und auf einem Backblech mit Backpapier auslegen. (Es lassen sich aber genauso gut kleine Sticks oder Kügelchen formen. Unserem Hund Ivy war die Form glaube ich ziemlich egal. Nur das Auge den Besitzers isst natürlich mit!)

Wir haben die Karöttchen bei 110°C für 4 Stunden (die Karotten haben ziemlich viel Flüssigkeit die erst verdampfen müssen - deswegen ist Karottenkuchen ja auch so schön saftig) im Rohr 'trocknen' lassen.

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Reisflocken - mit ihnen kann man Milchreis noch etwas schneller zubereiten, da durch die größere Oberfläche der Reis schneller quellt. Ist auch gar nicht schlecht, wenn man sich selbst einen Milchreis zubereitet.

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Weil man Hunden ja eigentlich keine Milch geben soll, haben wir halbfette und lactosefreie Milch verwendet. Die Menge Milch pro Hundeleckerlie ist unserer Meinung dann aber sicher zu vernachlässigen.

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Den Milchreis in eine Schüssel geben und den Dinkelgrieß unterrühren. Wenn man alternativ Maismehl verwendet, dann warten bis der Milchreis ausgekühlt ist.

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Die Karotten schälen, die Enden abschneiden und fein raspeln.

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Die Karotten gemeinsam mit dem Ei unter die Milchreismasse rühren.

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Auf der Arbeitsfläche Maismehl aufstreuen, aus der Masse 1cm dicke Rollen machen und in gleich große Stücke schneiden. Dann daraus zwischen den Fingern kleine Karöttchen formen.

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Wer Lust, Laune und Zeit hat macht mit etwas grüner Masse (Petersilie und etwas Teig vermengt) die Karöttchen erst richtig perfekt. Das ist wahre Hundeliebe.

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Ab ins Rohr und einige Zeit backen/trocknen.

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So kommen die Karöttchen aus dem Rohr. Wieder einmal eine fleischlose Leckerei für den Liebling - schmeckt auch leicht süßlich - man verwendet aber keinen Zucker im Rezept!

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Der Name ist Programm - hier erkennt man die Karotten nicht nur an der Farbe.

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Leichter herzustellen sind aber kleine Sticks. Hat aber zumindest noch eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Karotte.

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Oder man macht daraus kleine Bällchen. Wir machen immer ganz kleine Bits (soll ja nicht das Essen ersetzen sondern nur ein kleiner Belohnungshappen zwischendurch sein.) Wer größere macht, muss eventuell die Zeit im Rohr auch noch nach oben anpassen!

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